Finanzielle Selbstwahrnehmung
Modulübersicht
- Woche 1-2: Kartierung des finanziellen Selbstbildes
- Systematische Erfassung der eigenen Überzeugungen zu Verdienen, Sparen und Ausgeben
- Woche 3-4: Geldbiografie und Prägungen
- Analyse prägende Ereignisse und deren Einfluss auf aktuelle Haltungen
- Woche 5-6: Innere Konflikte und Ambivalenzen
- Identifikation widersprüchlicher Überzeugungen und deren Auswirkungen
- Woche 7-8: Soziale Vergleiche
- Untersuchung des Einflusses von Referenzgruppen auf finanzielle Zufriedenheit
- Woche 9-10: Verhandlung und Selbstwert
- Zusammenhang zwischen Selbstwahrnehmung und finanziellen Forderungen
- Woche 11-12: Handlungsfähigkeit entwickeln
- Konkrete Strategien für Situationen mit emotionaler Komponente
- Woche 13-14: Neue Narrative gestalten
- Entwicklung alternativer Selbstbeschreibungen in Bezug auf Geld
- Woche 15-16: Stabilisierung und Transfer
- Integration der Erkenntnisse in konkrete Lebensbereiche
Das eigene Selbstbild in Bezug auf Geld beeinflusst täglich Dutzende kleine und große Entscheidungen, meist ohne dass dies bewusst wahrgenommen wird. Dieses Programm konzentriert sich auf die Untersuchung dieser inneren Narrative und deren praktische Auswirkungen. Es richtet sich an Personen, die bereits grundlegende Reflexionsarbeit geleistet haben und nun tiefer in die Thematik einsteigen möchten.
In acht Modulen werden spezifische Aspekte der finanziellen Identität untersucht: Wie prägt das Selbstbild Verhandlungen über Gehalt? Welche Rolle spielen Vergleiche mit anderen? Wie entstehen Blockaden bei größeren finanziellen Vorhaben? Die Arbeit erfolgt primär durch strukturierte Schreibübungen und Selbstanalyse-Protokolle.
Das Programm verwendet Methoden aus der kognitiven Verhaltensforschung und narrative Ansätze. Teilnehmende dokumentieren über mehrere Wochen ihre Gedanken und Reaktionen in finanziellen Situationen und arbeiten mit Analyse-Rastern zur Mustererkennung. Zwei individuelle Feedback-Gespräche sind im Programmpreis enthalten.